Hybrid AI Fotoshooting

KI-generierte Models ersetzen echtes Fotoshooting

drei ki-generierte models in outdoor-jacken von fuchs-schmitt auf einem holzsteg im norwegischen fjord mit kreuzfahrtschiff im hintergrund, generiert mit nano banana pro | sauer marketing
KI-generiert mit Nano Banana Pro | Sauer Marketing

Keine Models buchen. Kein Flug nach Norwegen. Kein Wetter-Risiko. Was klingt wie Zukunftsmusik, ist bereits Realität — wie ein aktuelles Kooperationsprojekt von Kreuzfahrten.de und FUCHS SCHMITT zeigt.

ki-casting mit drei ki-generierten models in outdoor-jacken von fuchs-schmitt, generiert mit nano banana pro, im vergleich mit den original-mannequin-aufnahmen aus dem fotostudio | sauer marketing

Der Ausgangspunkt: Echte Produkte, digitale Models

Ausgangsbasis war ein klassisches Studiofoto-Shooting. Fotograf Tobias Etzer von KRET Studios in Hösbach fotografierte die Jacken der Kollektion von FUCHS SCHMITT professionell auf Mannequins — präzise, detailgetreu, produktionssicher. Anschließend übernahm Christian Sauer von Sauer Marketing die KI-Umsetzung: Mit dem Tool Nano Banana Pro wurden realistische weibliche Models generiert und dem Kunden in einem strukturierten KI-Casting zur Auswahl präsentiert.

Warum KI-Casting rechtlich und ethisch Planungssicherheit bietet
Ein wichtiger Aspekt für Produkt- und Marketingmanager: Die generierten Gesichter sind keine realen Personen. KI-Systeme wie Nano Banana Pro interpolieren Gesichtsmerkmale aus einer Vielzahl von Trainingsdaten — das Ergebnis ist ein synthetisches Model, das keiner existierenden Person entspricht. Das bedeutet: keine Persönlichkeitsrechte, keine Nutzungsrechtsfragen, kein Wiedererkennungsrisiko. Für Marken, die international kommunizieren, ist das ein erheblicher Vorteil gegenüber klassischen Model-Buchungen.

Von der Jacke zum Fjord: Der Produktionsprozess
Nach dem Casting wurden die Studiojacken den ausgewählten KI-Models digital “angezogen”. Unvermeidliche KI-Artefakte — etwa an Kragen, Reißverschlüssen oder Ärmeln — wurden in händischer Bildretusche korrigiert. Genau hier zahlte sich das Studiofoto-Shooting aus: Die hochaufgelösten Detailaufnahmen der echten Produkte dienten als Referenz, um jedes noch so kleine KI-Fehler präzise auszugleichen.

Den Abschluss bildete die Generierung der Szenerie: ein norwegischer Fjord mit Kreuzfahrtschiff — vollständig KI-generiert, atmosphärisch und markenkonsistent. Gefolgt von einer finalen Bildretusche für das Compositing des Gesamtbildes.

Das Projekt wurde durch die B2 Communications Markenkommunikationsagentur aus Aschaffenburg initiiert und geleitet. Creative Direction und Project Lead: Bastian Bieber.

Klassische Produktion Hybrid AI Production
Model-Buchung notwendig Kein echtes Model erforderlich
Location-Reise (z. B. Norwegen) Vollständig generierte Szenerie
Wetterabhängigkeit 100 % planbar
Lange Vorlaufzeit Schnelle Iteration
Hohe Reise- & Produktionskosten Deutlich reduziertes Budget

Ein Shooting. Unendliche Ergebnisse.

Zwei Bilder, ein Model, eine Jacke — und dennoch völlig unterschiedliche Bildwelten: Nahaufnahme im warmen Gegenlicht, Ganzkörper auf dem Kreuzfahrtdeck bei Sonnenuntergang. Beide Motive entstanden ohne Reise, ohne Wetterabhängigkeit, ohne zusätzlichen Drehtag. Genau das ist der entscheidende Vorteil der Hybrid AI Production: Ein einziges Studio-Shooting mit wenigen Posen und Close-ups liefert die Basis für eine nahezu unbegrenzte Anzahl an Motiven — verschiedene Locations, Lichtstimmungen, Bildausschnitte und Einsatzzwecke. Was klassisch mehrere Produktionen erfordert hätte, entsteht hier flexibel, schnell und planungssicher. Für Produkt- und Marketingmanager bedeutet das: mehr Content aus weniger Aufwand — skalierbar für Kampagnen, Social Media, Newsletter und Print.

Fazit

Hybrid AI Production kombiniert das Beste aus zwei Welten: die Qualität und Produkttreue eines professionellen Studio-Shootings mit der Flexibilität und Skalierbarkeit KI-generierter Bildwelten. Für Produkt- und Marketingmanager bedeutet das: mehr Kontrolle, weniger Abhängigkeiten, schnellere Time-to-Market.
Ein Projekt von Kreuzfahrten.de × FUCHS SCHMITT | Fotografie: Tobias Etzer, KRET Studios, Hösbach | Projektleitung: Bastian Bieber, B2 Communications, Aschaffenburg | KI-Umsetzung: Christian Sauer, Sauer Marketing